Baubeschreibung BV:  ……..


DAS ECHTE SCHWEDENHAUS VON EKSJÖHUS nach dem KFW 70 Standard

Direkt in Schweden hergestellt und aus Schweden geliefert.

Allgemeines

Die Hausbaufirma Innsula Bauentwicklungsgesellschaft mbH Heerstr.1, 14052 Berlin erstellt und vertreibt EKSJÖHUS Häuser. Neben der Mitgliedschaft  im Verband „Bundesgütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e.V.“ in Bad Honnef, Forschungs- und  Materialprüfungsanstalt – FMPA Baden- Württemberg ist die schwedische Firma EKJÖHUS die führende Kraft in Schweden.
Die Qualität „DAS ECHTE SCHWEDENHAUS“ ist gemäß DIN 1052 zertifiziert und qualitätsüberwacht.

01 Grundlage

Unsere Baubeschreibung bildet die Grundlage für das zu erstellende Gebäude. Änderungen, Ergänzungen und/oder Minderungen sind grundsätzlich durch Vereinbarung möglich. Technische Änderungen in der Bauausführung bleiben dem Auftragnehmer (nachstehend auch AN genannt) vorbehalten. Dieses gilt insbesondere, soweit es aus technischen Gründen oder behördlichen Auflagen notwendig wird, vorausgesetzt, dass damit keine Wertminderung verbunden ist. Der Bauherr (nachstehend auch AG genannt) stimmt diesen Vorgaben zu.

02 Grundstücksbesichtigung

Vor Baubeginn wird das Grundstück besichtigt, um alle grundstücksspezifischen folgenden Gegebenheiten zu erfassen:
Sichten der vorhandenen Anschlüsse, Rodungen von Bäumen, Baustellenzufahrt, Abriss vorhandener Gebäude usw. um die Baunebenkosten zu ermitteln, die nicht im Leistungs- umfang enthalten sind.

03 Architekten und Ingenieure

Die erforderlichen Architekten- und Ingenieurleistungen werden alle durch den AN erbracht. Zum Leistungsumfang gehören: Planungszeichnungen, Erstellen der Bauanträge, sowie alle nötigen behördlichen Anträge, Erstellen der Statik für das Gebäude, Werkplanung, Nachweis der messtechnischen Prüfung der luftdichten Ausführung der Gebäudehülle (= Blower Door Test) und unabhängige, externe Bauleitung. Die Hausanschlüsse für die Versorgung und Entsorgung gehören nicht zum vereinbarten Lieferumfang, sondern diese sind durch den Bauherrn zu erbringen. Die Hausanschlüsse sind serienmäßig im Hauswirtschaftsraum im EG vorgesehen, andere Positionen sind gegen Aufpreis lieferbar.

04 Bauleitung

Den erfahrenen und fachkundigen Bauleitern des AN obliegen während der Bauausführung bis zur Übergabe die Durchführungen, die Gütekontrolle und die Überwachung des gesamten Bauvorhabens. Der AG kann mit der Bauleitung Teilabnahmen vereinbaren.

05 Baustelleneinrichtung

Im Leistungsumfang sind enthalten: Das Bereitstellen von sämtlichen erforderlichen Gerätschaften (Baukran) inkl. Bau WC sowie der Widerabbau.
Das Einmessen und Abstecken ist durch einen Vermessungsingenieur bauseitig zu Lasten des AG zu erbringen, sofern vom Bauamt gefordert und vorgeschrieben. Der AG stellt rechtzeitig  alle notwenigen Anträge bei den Ver- und Entsorgungsunternehmen wie Telefon, Kabel TV, Wasser, Frisch- und Abwasser, Gas und Strom etc.
Bauwasser und Baustrom sind rechtzeitig durch den Bauherrn zu beantragen. Bei der Antrags- stellung unterstützt der AG auf Wunsch des AN.

06 Versicherungen

Die Versicherung des Bauvorhabens, während der gesamten Bauzeit, obliegt dem AG/ Bauherrn (Einschließlich der mitunter kostenfreien Rohbaufeuerversicherung).

07 Erdarbeiten

Der Boden im Bereich des Baukörpers wird bis zu 30 cm Tiefe abgetragen und seitlich  auf dem Grundstück gelagert. Die Arbeitsräume werden mit dem vorhandenen Boden gefüllt, vorausgesetzt die Bodenklasse ist nach DIN zum Verfüllen geeignet. Der restliche Aushub-boden wird durch den AN entsorgt – die Kosten sind im Gesamtpreis enthalten.

08 Baukörper

Fundament und Sohle: Der Bauherr hat rechtzeitig vor Baubeginn ein Bodengutachten inkl. Gründungsempfehlung vorzulegen. Ohne Bodengutachten gibt es keinen Baubeginn. Die Streifenfundamente und die Fundamentplatte werden in der erforderlichen Betongüte mit konstruktiver Rissbewehrung nach der statischen Berechnung erstellt.
Das Standardfundament wird entsprechend der statischen Erfordernisse gefestigt und mit einer Fundamenterdung versehen. Die Sohlplatte wird als sogenannte Schweden-/ Thermo-platte gem. Statik ausgeführt.  Bei Häusern mit Keller erfolgt eine abweichende Ausführung. Die Trink- und Abwasserverrohrung sowie die Verlegung der Leerrohre für Gas und  Strom erfolgt jeweils auf dem kürzesten Weg bis Außenkante Fundament zu Lasten des Bauherrn. Baustrom und Bauwasser ist ebenfalls vom Bauherrn zu eignen Lasten zur Verfügung zu stellen. Der AN geht davon aus, dass der Boden tragfähig ist und keine Grundwasser- absenkung, Pfahlgründung oder ähnliches vorgenommen werden muss.
Das Bodengutachten Nr. ……… erstellt durch …….  liegt dem AN vor und wurde bei der Planung berücksichtigt.

09 Bausatz  EKJÖHUS gem. LM 10-2 - Stand 14.11.2011

10 Dach

10.1. Dachdeckerarbeiten

Die Dacheindeckung erfolgt mit hochwertigen farbigen Betondachsteinen. Firste und Grate in mörtelloser Verlegung, als Trockenfirst. Die Dachpfannen werden von Nelskamp oder Braas , je nach Wahl des Bauherrn gemäß Muster geliefert. Die Vorgaben der Bauämter sind zu beachten. Durch einen Zusatzauftrag können andere Dachsteine Tonziegel, lasierte Pfannen eingedeckt werden.

10.2 Das zweite Dach

Die Häuser erhalten zwei Dächer - typisch schwedisch. Bei dem Holzdach wird die gesamte Dachfläche wird mit 20 mm starken Rauspund flächendeckend verschalt. Darauf wird eine Folie mit einer Konterlattung sowie eine Lattung für die Dachsteine aufgebracht.

10.3 Dachgauben

Alle Formen wie z.B. Schlepp-, Spitz- oder Walmgauben sind möglich. Herstellung aus Nadelholz oder Zinkblech. Dacheindeckung mit Pfannen oder Blech. Die Außenverkleidung erfolgt aus Nadelholzprofilbrettern, Schiefer, Blech oder mit ebenflächigen Bauelementen. Sichtbare Holzteile sind nach DIN 68800 farblos oder weiß grundiert.

11 Spitzboden / Studio ( gegen Aufpreis)

Der Spitzboden ist im Standard nicht ausgebaut. Auf Wunsch kann der Spitzboden mit unseren Ausbaupaketen, zu einem Studio ausgebaut werden. Das Studio Ausbaupaket kann im Ganzen oder in Teilleistungen vereinbart werden. (Treppe, Fenster, Heizung, Elektroversorgung. Fußboden, Wärmedämmung, Verkleidung, Putzarbeiten, Tür, geschlossener Treppenschacht).

12 Innentüren

Die Türen und Gehrungszargen sind endbehandelt (CPL weiß oder Holzfarben) und haben eine eingelegte Dichtung. Das Türblatt ist mit einer Drückergarnitur ( Hoppe oder gleichwertig) bestückt. Die Anzahl der Türen ergeben sich aus den vereinbarten Plänen im Vertrag.

13 Treppe

Massivholztreppe in nordischer Kiefer oder Buche mit offenen Stufen, Sprossengeländer mit einseitigem Handlauf, endbehandelt und versiegelt gemäß Zeichnung. Durch Zusatzaufträge sind auch andere Holzarten und Ausführungen möglich. Als Ausstieg zum Spitzboden wird eine gedämmte Bodenluke mit einer Einschubtreppe vorgesehen.

14 Fußboden im EG

Die Oberfläche der Betonsohle ist plangeschliffen zur direkten Aufnahme der Bodenbeläge.
Bodenbeläge sind nicht im Preis enthalten.

15 Fliesenarbeiten

15.1. Boden

Bodenfliesen werden im Gäste WC, im Badezimmer, im HWR im Dünnbettmörtelverfahren  parallel zu den Wänden auf dem Boden verlegt. Sockelfliesen werden in den Räumen mit Bodenfliesen ohne Wandfliesen, verlegt. Bodenfliesen (Materialwert bis € 25,- / m²) sind inklusive und können im Fachhandel bemustert werden.

15.2 Wände

Das Bad und das WC erhalten umlaufende Fliesen bis zur Höhe der Tür. Die Fliesen werden nur auf den senkrechten Wandflächen gefliest. Materialwert bis € 25,- / m² ist inklusive.

15.3. Küchenschild

Die Küche erhält ein Fliesenschild im Bereich zwischen Ober- und Unterschränke bis zu einer Fläche von 3m². Materialwert bis € 25,- / m² ist inklusive.

16 Sanitärinstallation

Die Installation beginnt ab der Wasseruhr im HWR.
Die Kalt – und Warmwasserleitungen werden vom HWR / Warmwasseranlage zu den Sanitärobjekten verlegt.
Es werden Kupfer- oder zugelassene Kunststoffrohre verwendet und gem. EnEV gedämmt.
Es wird eine frostsichere Außenzapfstelle montiert.

16.1. Sanitärobjekte

Für das Badezimmer und Gäste WC sind Markensanitärobjekte in üblicher Ausführung und mittlerer Preisstufe vorgesehen. Die Lieferung und Montage ist im Preis enthalten. Die Bemusterung erfolgt gesondert im Sanitärfachhandel gemeinsam mit dem ausführenden Montagedienst.
Alternativ können sämtliche Sanitärobjekte inkl. Armaturen auch vom Bauherrn aus dem Fachhandel bereitgestellt und montiert werden.

17 Elektroinstallation

Es werden folgende Komponenten geliefert und montiert:

Zählerschrank inkl. 2 Zählerplätzen und Verteilung, Steige- und Verteilleitungen, Hauptpotenzialausgleich, Anschluss der Heizung und der Stellmotore zur Fußbodenheizung.

15 Lichtauslässe ( inkl. 2 Wandauslässe)
15 Ausschalter ( teilweise als Wechsel- oder Kreuzschalter)
40 Steckdosen,
1 Herddose in der Küche
1 Hausklingel mit Zubehör,
1 Satanlage mit 5 Antennensteckdosen,
1 Netzwerk mit 5 UP-RJ45 Anschlußdosen inkl. Leitungsnetz Cat.7

Die individuelle Anordnung wird mit der ausführenden Elektrofirma festgelegt. Als Schalterprogramm ist Busch-Jäger, Serie Gira kalkuliert.

18 Heizungsanlage

Es wird eine zum Projekt nach Wärmebedarfsrechnung angepasste Heizungsanlage – nach Wahl des Bauherrn Gas / Solar, Luftwärme- oder Erdwärmepumpe - eingebaut.
Das genaue Markenprodukt (z.B. Junkers oder Viessmann bzw. gleichwertig) wird mit dem Bauherrn und dem Fachunternehmer abgestimmt.
Der Preis der Heizungsanlage richtet sich nach der Wahl der entsprechenden Anlage und ist im Gesamtpreis kalkuliert.
Das EG wird über eine Fußbodenheizung, die in der Schweden Thermobodenplatte integriert ist,  beheizt. Im OG werden Plattenheizkörper oder gegen Aufpreis eine Fußbodenheizung eingebaut.
Ferner wird eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut.

18.1 Kaminzug

Es wird ein Kaminzug vom Erdgeschoss über das Dach geführt.
Der Kaminzug ist zum Anschluss eines Kaminofens, der nicht im Leistungsumfang enthalten ist, geeignet.

19 Maler und Tapezierarbeiten , Fensterbänke - Innenbereich

Im Preis sind Gipskartonplatten, Malervlies, Spachtelarbeiten, Innenanstrich und die Innenfensterbänke enthalten.
Alternativ kann der Bauherr diese Leistungen auch komplett selbst übernehmen.

20 Malerarbeiten – Außenfassade

Die Außenfassade wird zweifach mit einer Spezialfarbe behandelt.

21 Sonstiges

Die in den Zeichnungen , Prospekten, Bezugsurkunden und sonstigen Verkaufsunterlagen dargestellten Möblierungen und Einrichtungen. Wie z.B. Küchen oder Möbel etc. dienen lediglich einer besseren Veranschaulichung und gehören nicht zum Leistungsumfang. Weiterhin sind alle Dränagesysteme, Hebe- und Rückstauanlagen für die Entwässerung, über den Leistungsumfang hinausgehende An- und Abfuhr von Bodenmaterialien, Anlagen der Außenanlagen, Haus Zugänge, Garagen, Zäune, Einfriedungen, Terrassenbeläge mit Unterbau,  Stützmauern, Geländer und Hausnummern, Kernbohrungen, für z.B. Wrasenabzüge, Entlüftungen, Abgasleitungen usw., Gebühren für die Baugenehmigung nicht im Leistungsumfang enthalten. Das Baugrundstück und der Fundamentbereich müssen frei von großen Pflanzen, Platten, Entsorgung- Versorgungsleitungen und Zuwegungen sein, hier übernimmt der AN keine Haftung. Das Baugrundstück muss im Bereich der Zufahrt und des Fundaments mit ausreichend Arbeits- und Lagerfläche mindestens 3,0 Meter breit sein. Es muss gerodet und planiert sein. Bauschutt und sonstige Abfälle werden durch die ausführenden Unternehmen  beseitigt. Änderungen, die den Wert des Hauses nicht verändern sind nach Absprache mit dem Bauherrn zugelassen. Technische Verbesserungen sind jederzeit möglich.

22 Hinweise

Eventuelle Spannungsrisse, die während der Austrocknungsphase zwischen den unterschiedlichen Materialien (z. B. Trockenbau, Putz, Holz, Mauerwerk, Beton) entstehen können, stellen selbst keinen Mängel da. Elastische Wartungsfugen und Sanitärfugen im Sinne der DIN müssen regelmäßig, besonders bei Neubauten, überprüft und erneuert werden. Eventuelle Schäden unterliegen nicht der Gewährleistung. Eine spätere bauherrenseitige Gartengestaltung muss sicherstellen, dass die Fundamente in den vorgesehenen frostfreien  Bodenbereichen verbleiben.

Änderungen und Wünsche des AG, die vom beschriebenen Leistungsumfang abweichen, müssen gesondert schriftlich erfasst werden. Alle Gewerke können in Eigenleistungen erbracht werden. Eigenleistungen die nach Vertragsschluss verlangt werden, können erhebliche finanzielle Einbußen in den Gutschriften für den AG bedeuten. Deshalb sollten alle Eigenleistungen vorher vereinbart und  festgelegt werden. Soweit nicht bereits zuvor festgelegt, erfolgt die Auswahl der Fassadengestaltung, der Fenster, der Türen, der Dacheindeckung, der Wand- und Bodenfliesen, der Fensterbänke, der  Sanitärobjekte, der Türgriffe, der Schalter und Steckdosen, der Innentreppen und Heizungsanlagen in einer gesonderten Bemusterung/Besprechung und werden dort schriftlich fixiert.

23 Gewährleistung

Vertragsgestaltung nach BGB mit 5 jähriger Gewährleistung. Für die mitgelieferten Objekte und Geräte der sanitären-, heizungstechnischen- und elektrischen Installation beträgt die  Herstellergarantie 24 Monate.

24 Hausübergabe

Das Bauvorhaben wird besenrein übergeben, auch bei unfertigen Eigenleistungen. Für Eigenleistungen übernimmt der Bauherr die nötige Reinigung und die Sicherungsvorkehrung selbst.

Das Haus incl. Schlüssel wird vom AN an den AG erst übergeben, wenn alle gestellten Rechnungen des AN vom AG beglichen worden sind


Unterschrift Bauherrin                          Unterschrift Bauherr

Berlin, den …..                                       Berlin, den …….    

Liebe Bauherrin, lieber Bauherr, um späteren Missverständnissen vorzubeugen, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich jede Zusicherung der INNSULA Bauentwicklungs GmbH, vertreten von den Architekten, der Bauleitung, den Verkäufern und der Geschäftsführung, schriftlich bestätigen lassen. Alle Vereinbarungen müssen in dem Vertrag aufgenommen werden, alle späteren Änderungen müssen entweder in der Ausstattungsliste schriftlich erfasst oder später auf unseren Auftragsformularen schriftlich, zwischen den Parteien vereinbart werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis


Innsula